Gestresst? Unsere Tipps, um entspannter durch den Alltag zu gehen


Gerade während dieser schwierigen Zeiten während der Pandemie sind wir besonders schnell gestresst. Es ist ungewiss, wann wir wieder zum „normalen“ Leben zurückkehren können. Natürlich können wir die äußeren Faktoren nur wenig beeinflussen.


Wir können aber auf jeden Fall etwas für unser Inneres tun und Stress ein wenig entgegenwirken.


Hier sind unsere Lieblingsübungen, um uns zu entspannen:


Atemübungen und Meditation


Meditationen können Dir helfen, Deine Gedanken zu ordnen und Deinen Geist etwas zu beruhigen. Wir finden gerade direkt nach dem Aufstehen oder vor dem zu Bett gehen, sind wir besonders aufnahmefähig für geführte Meditationen.


Aber natürlich sind auch kurze Arbeitspausen für bewusstes Atmen oder Meditationen ein wunderbarer Weg, Stress abzubauen.


Grundsätzlich solltest Du Dir nicht zu viel vornehmen, wenn du damit beginnst regelmäßig zu meditieren. Gleich mit 20 Minuten still sitzen zu beginnen und zu versuchen, die Gedanken zu vertreiben, kann schnell dazu führen, dass Du wieder aufgibst.


Beginne lieber mit wenigen Minuten und steigere Dich langsam. Am Ende ist es nur wichtig, am Ball zu bleiben und regelmäßig zu Üben. Ja richtig, üben! Deine Gedanken zu beruhigen ist Übungssache.


Stell dir am besten einen Wecker für die Zeit, in der Du meditieren willst oder mache eine geführte Meditation. Letztere kannst Du nach der Dauer auswählen. Kostenlos findest du viele auf Youtube oder Spotify. Es gibt aber auch tolle Meditationsapps wie die 7Mind App.


Eher spirituell oder sachliche Atemübungen? Probiere einfach aus, was sich für dich am besten anfühlt.


Yoga und Sport


Bewegung hilft dem Körper Stress abzubauen und Blockaden zu lösen. Auch hier gilt, finde das, was Dir am meisten hilft. Yoga eignet sich besonders gut, da die Bewegungen hier sehr bewusst mit Atemübungen verknüpft sind und Verspannungen gelöst werden sollen.



Für manche ist es aber auch Boxen, Joggen, Golfen, etc… was ihnen am meisten hilft, Stress loszulassen.


Für mich ist es Yoga wegen der bewussten Atmung, Wandern wegen der wunderschönen Natur um mich herum und Reiten, weil ich mich dann ganz und gar auf das Tier unter mir konzentriere und alles andere von mir abfällt.


Journaling


Schreiben ist nicht nur ein kreativer Prozess, der für viele schon an sich befreiend ist, sondern kann auch ein wunderbarer Weg sein, um unser Mindset zu verändern.


Schreibe zum Beispiel alles auf, wofür Du heute dankbar bist oder auch ganz allgemein.

Anfangs mag das ein wenig schwerfallen, aber nach und nach fallen Dir wahrscheinlich immer mehr Dinge, Ereignisse oder Menschen ein, für die Du sehr dankbar bist.



Es können ganz simple Dinge sein, wie z. B. ich bin dankbar für die ersten Sonnenstrahlen im Frühling, die Wohnung, in der ich lebe, das leckere Essen auf meinem Tisch, das schöne Bild, auf das ich gerade blicke, etc. …


Das kann sehr dabei helfen, Deinen Fokus auf die guten Dinge in Deinem Leben zu lenken, anstatt Dich zu sehr damit zu beschäftigen, was Du alles nicht hast. So bist Du insgesamt positiver gestimmt.


Kuscheln


Kuscheln schütten Oxytocin aus und lässt Dich entspannen. Egal ob mit dem Partner, Familienmitgliedern, guten Freunden oder dem Haustier, Kuscheln ist immer eine gute Idee.


Natürlich sollten wir während der Pandemie nicht gleich die ganze Welt umarmen, aber wenn Du dir einen Kuschelpartner aussuchst, sollte nichts schiefgehen.


Lachen


„Lachen ist die beste Medizin“ ist nicht nur ein Sprichwort. Es hilft tatsächlich. Während Du lachst, baust Du automatisch Spannung ab!


Tapping



Tapping (Klopfen) ist ein relativer neuer Trend zur Stressreduktion. Dabei kannst Du selbst verschiedene Akupunkturpunkte mit den Fingern abklopfen. Dabei kannst Du Stress und Ängste abbauen. So funktioniert es:


Schritt 1: Was stresst dich?

Überlege zunächst, welches Thema dich heute so beschäftigt.


Schritt 2: Wie schlimm ist es?

Wie sehr belastet dich dein Problem auf einer Skala von 1-10?


Schritt 3: Sprich es aus!


Beginne den Satz mit „Auch wenn…“ sprich aus, was dein Problem genau ist und wo du es am meisten spürst (z. B. „Auch wenn mich die allgemeine Ungewissheit aktuell enorm stresst und mir ein flaues Gefühl im Bauch verschafft… ) und beende ihn mit einer positiven Formulierung (z. B. … weiß ich, dass alles gut wird.).


Schritt 4: Klopfen

Klopfe mit den Fingern rhythmisch nacheinander auf die folgenden acht Punkte:

Handkante, Innenseite der Augenbraue, Außenseite des Auges, unteres Ende der Augenhöhle, mittig zwischen Oberlippe und Nase, zwischen Kinn und Unterlippe, oberes Ende des Brustbeins, unter dem Arm, ein paar Zentimeter unter der Achsel, während du immer wieder deinen Satz wiederholst.


Und dann wieder von vorne, bis die Spannung nachgelassen hat.


Finde Deinen Weg mit Stress umzugehen und Dir immer wieder die nötigen Auszeiten zu gönnen, um Dich zu erholen. Sollten der Stress und die Ängste dann doch einmal zu groß werden, ist es auf jeden Fall sinnvoll, mit einem geeigneten Therapeuten darüber zu sprechen. Manche Belastungen sind einfach zu groß, um sie ganz alleine zu bewältigen.

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